Gesundheit & Pflege

Krankschreibungen ab 2021 digital: Dann hat der „gelbe Schein“ ausgedient

Es ist immer anstrengend: Die Grippe sitzt in den Knochen, man schleppt sich zum Doc. Doch danach hat man noch einen Weg zur Krankenkasse oder zum Briefkasten. Und der*die Arbeitgeber*in will den Schein auch noch!

Mein „Gelber Schein“ war oft rosa. Foto: Jan Große Nobis.

Rund 77 Millionen Mal ist dies 2017 in Deutschland passiert. Dem will Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und die Koalition nun ein Ende setzen: Der „gelbe Schein“ – die Krankmeldung – soll nun digital werden. Ab Anfang 2021 sollen gesetzlich Versicherte sich digital krankmelden. Die Krankmeldungen sollen dann direkt vom Arzt*von der Ärztin zur Krankenkasse übermittelt werden. Und die reicht dann die Meldung weiter an den*die Arbeitgeber*in.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte bereits in der Vergangenheit „seine“ Neuregelung angestrebt: Die Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungen (Krankmeldungen) sollten ab 2021 von den behandelnden Ärzt*innen an die Krankenkassen digital übermittelt werden. Das wäre nun aber nur der halbe Weg gewesen.

Ob das Digitalformular einen gelben Hintergrund bekommen wird, ist noch nicht bekannt.

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