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Die Zahl der Tafel-Nutzer*innen hat sich seit 2007 verdoppelt

Wie der Bundesverband Tafel Deutschland mitteilt, hat sich die Zahl der Tafel-Nutzer*innen seit 2007 verdoppelt. Derzeit würden rund 1,5 Millionen Menschen von den Tafeln profitieren. Davon ca. ein Drittel Kinder und Jugendliche. Die Tafeln retten damit jährlich rund 264.000 Tonnen Lebensmittel vor der Vernichtung und leisten damit aktiven Klimaschutz.

Ausladen der Lebensmittelspenden bei der HH-Bergedorfer Tafel. Foto: Tafel Deutschland/Dagmar Schwelle

„Diese Zahlen sind eine erbärmliche Bilanz und ein moralischer Skandal für Deutschland. Die Politik muss den Gegensatz der unfassbaren Verschwendung einerseits und des Mangels und der Armut andererseits nachhaltig auflösen. Die Zeit der kleinen Schritte ist vorbei – das zeigen uns die aktuellen politischen Entwicklungen und die jungen Menschen, die sich endlich Gehör verschaffen konnten“, so Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland. „Wir befinden uns mitten in einem Transformationsprozess, der sowohl die konkrete Arbeit der Tafeln vor Ort als auch unser Wirken in der Gesellschaft umfasst. Wir sind eine der größten sozial-ökologischen Bewegungen in Deutschland und wirken an den beiden existenziellen Fragen unserer Zeit – Klima und Soziales – ohne sie gegeneinander auszuspielen oder zu gewichten“, so Brühl.

Und er schließt seine Analyse wie folgt ab: „Es zeigt sich doch, dass sowohl die Klimafrage als auch die sozialen Ungleichheiten nur mit echten Visionen eines Zusammenlebens beantwortet werden können. Neben den Klimazielen fordern wir deshalb verbindliche Ziele zur Bekämpfung von Armut.“

Siehe auch: https://www.tafel.de/

(jgn)

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Gastredakteur bei der Sperre
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