Rund um Münster

Seebrücke: „Zeigen wir der Ratsmehrheit, dass die Mehrheit in Münster solidarisch ist!“

Das Signet des Bürgerbegehrens. Grafik: Seebrücke Münster.

In Münster steht ein neues Bürgerbegehren an. Nun liegen die Unterschriftenlisten vor. Die Seebrücke Münster schreibt: „Zeigen wir nach dem Erfolg des ‚freien Sonntags‘ nun, dass Münster ein Sicherer Hafen für Menschen in (See-)Not ist. Zeigen wir der Ratsmehrheit, dass die Mehrheit in Münster solidarisch ist!“

Bis Weihnachten sollen 10.000 Unterschriften gesammelt werden. Die werden benötigt, um ein Bürgerentscheid anzustrengen, sollte der Stadtrat das Anliegen wieder ablehnen.

Am Mittwoch, zum offiziellen Auftakt, kamen circa 60 Unterstützer*innen in der „Trafostation“ zusammen. SPD, Linke und ÖDP haben bereits ihre Unterstützung signalisiert.

Die Kritik, dass es zunächst nur ein symbolische Akt sei, sich als Stadt zum „Sicheren Hafen“ zu erklären, kontern die Aktivist*innen damit, dass es nicht so bleiben solle. Sie wollen das System von unten ändern. Dass man das Anliegen unterstützen solle, müsse selbstverständlich sein. Denn: „Schließlich geht es darum, Menschenleben zu retten“!

Die Unterschriftenliste und ein FAQ stehen zum Download bereit. Die Seebrücke ruft dazu auf, diese selbst auszudrucken, im Freundes- und Bekanntenkreis zu verteilen und selbst Unterschriften zu sammeln.

Unterschriftsberechtigt sind alle wahlberechtigten EU-Bürger*innen ab 16 Jahren mit Erstwohnsitz in Münster.

Weitere Infos: https://seebrueckemuenster.wordpress.com/buergerbegehren/

Siehe auch: Nach Kritik von CDU und Grünen an Seebrücke: „Bürgerbegehren – alles andere als überflüssig!“

Jan Große Nobis
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