Rund um Münster

„Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!“ – Kundgebung und Kranzniederlegung zum Antikriegstag

Auch in diesem Jahr veranstaltet der DGB Münster den traditionellen Antikriegstag. Damit wollen die Gewerkschaften an den Überfall Deutschlands auf Polen und den Beginn des 2. Weltkriegs am 1. September 1939 erinnern.

Friedensveranstaltungen in Münster. Flyer der Veranstaltung.

„Millionen Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Dissidenten und Gewerkschafter sind der nationalsozialistischen Ideologie zum Opfer gefallen. Millionen Soldaten und Zivilisten starben auf den Schlachtfeldern. Auch am Antikriegstag 2019 rufen der Deutsche Gewerkschaftsbund in Münster und seine Gewerkschaften dazu auf, sich für Frieden, Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit einzusetzen“, so die Erklärung des DGB zur diesjährigen Veranstaltung.

Es werden reden: Peter Mai, Vorsitzender des Stadtverbands Münster des DGB, Katharina Karius, DGB-Jugendausschuss Münster, und Dr. Ömer Lütfü Yavuz, Vorsitzender des Integrationsrates Münster. Die zentrale Gedenkrede wird Carsten Peters, stellvertretender Vorsitzender des DGB Münster, halten. Musikalisch begleitet wird das Programm vom Chor „Die Untertanen“.

Die Kundgebung und Kranzniederlegung findet statt am 01. September 2019 um 17:00 Uhr am Zwinger.

Friedenskulturmonat: Migration und Frieden – Willkommenskultur weiterdenken: Koexistenz oder aktiver Dialog?

Ebenfalls aus Anlass des Antikriegstages findet der Friedenskulturmonat statt. Unter dem Titel „Migration und Frieden – Willkommenskultur weiterdenken: Koexistenz oder aktiver Dialog?“ findet in diesem Rahmen eine Podiumsdiskussion am 4. September 2019 um 16:00 im  Plenarsaal EG A02 des LWL-Landeshauses (Freiherr-von-Stein Platz 1) statt.

Das Thema „Migration und Frieden“ sei durch die aus verschiedenen Kriegsregionen zugewanderten Menschen, insbesondere aus Syrien, den Menschen wieder bewusster geworden, so die Veranstalter*innen: „Bei diesem Thema geht es vor allem darum, wie wir – Menschen mit und ohne Migrationsvorgeschichte – friedlich zusammenleben. Wollen wir eine parallele Koexistenz aller neben allen? Oder sollten wir einen aktiveren und bewussteren Friedensdialog in der Migrationsgesellschaft versuchen und, wenn ja, wie?“

Es diskutieren: Christoph Strässer (SPD; Mitglied des Bundestages 2002–2017), Simone Wendland (CDU; Mitglied des Landtages), Stephan Orth (Die Grünen, Sprecher Kreisverband Münster), Hajo Kuhlisch (Polizeipräsident Münster), Dr. Lütfü Yavuz (Vorsitzender des Integrationsrates).

Veranstalter: AFAQ e.V. in Kooperation mit: Integrationsrat der Stadt Münster, Center for African Culture NRW e.V., Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Es finden auch weitere Veranstaltungen des Friedenskulturmonats der Friedensinitiative Münster, die dem verlinktem Flyer entnommen werden können, statt.

Jan Große Nobis
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