Rund um Münster

Klimastreik: „We are unstoppable, another world is possible“!

Über 6.000 (Polizeiangaben) Schülerinnen und Schüler haben am Freitag, dem 24. Mai 2019, in Münster unter dem Motto „Europawahl ist Klimawahl“ wieder für eine konsequente Klimapolitik und die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens demonstriert. Sie haben sich also nicht zurückgelehnt, nachdem sie im Stadtrat ihren „Klimanotstand“ durchbekommen hatten. Zwischenzeitlich blockierten sie den Ludgerikreisel.

Im bundesweiten Aufruf zum Klimastreik heißt es: „Als drittgrößter CO2-Emittent weltweit trägt die EU eine besondere Verantwortung im Kampf gegen die Klimakrise.“ Deshalb seien „radikale Klimaschutzmaßnahmen notwendig, um die Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels noch gewährleisten zu können“. Die Politik müsse „national und international verbindliche Regeln zur Reduktion von Treibhausgasen durchsetzen“, so die Aktivist*innen. Gerade, weil viele von ihnen noch nicht wählen dürfen, fordern sie: „Mach die Europawahl zur Klimawahl!“

Der SDS Münster meldet: „In Münster blockieren gerade mehrere tausend Menschen von Fridays for Future den Ludgeriplatz!“

Über 300 Demos und Kundgebungen waren allein in Deutschland angemeldet. In über 100 Ländern fanden mehr als 1600 Aktionen statt. Für Hamburg meldete die Veranstalter*innen 25.000 Demonstrant*innen, für Köln 12.000 und in Düsseldorf waren es mehr als 7.000. In Freiburg waren es laut Polizei 10.000. In Deutschland waren etwa 320.000 Schüler*innen auf der Straße.

Für Freitag, den 20. September, ruft Fridays for Future zu einem weltweiten Klimastreik auf. Eine Aktionswoche für das Klima soll sich dem Klimastreik direkt anschließen.

Eine lesenswerter Gastbeitrag von Vertreter*innen von Fridays for Future ist bei der Süddeutschen nachzulesen.

Einige fotografische Eindrücke von der Auftaktkundgebung und den mitgebrachten Plakaten:

Beim Auftakt waren es über 2.000 Schüler*innen. Foto: Jan Große Nobis.
„Hurra [durchgestrichen] die Welt geht unter“. Foto: Jan Große Nobis.
„Wir sind sauer, wir haben sogar ein Schild gemacht“. Foto: Jan Große Nobis.
„Die Dinos dachten auch, sie hätten Zeit“. Foto: Jan Große Nobis.
„Wofür stehen wir ein, wenn nicht dafür worauf wir stehen?“. Foto: Jan Große Nobis.
„Solution [Bild Fußgänger] – Pollution [Bild Auto]“. Foto: Jan Große Nobis.
„Unterlassene Hilfeleistung ist auch eine Straftat“. Foto: Jan Große Nobis.
Neben dem Bild einer Biene: „Save me! If I die, I will take you with me!“. Foto: Jan Große Nobis.
“Klima first – FDP second!“. Foto: Jan Große Nobis.

 

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