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Corona verändert auch den Umgang mit den Jobcentern

Diese bleiben bis auf weiteres geschlossen. Die BehördenmitarbeiterInnen verbleiben jedoch im Dienst, entfallen wird die Kundenbetreuung im persönlichen Gespräch sich gegenübersitzend. Der Kontakt geschieht bis auf Widerruf auf schriftlichem oder auch fernmündlichem Wege. Die federführende Bundesagentur für Arbeit will so den Zugang zu Leistungen wie Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II etc. weiter gewährleisten und erleichtern. Bereits festgelegte Termine führen jetzt nicht mehr zu Sanktionen, sprich zu finanziellen Nachteilen, wenn diese vor Ort nicht mehr vorgenommen werden können.

Die neue Maßnahme führte am Montag teilweise zu erheblichen Überlastungen der telefonischen Servicenetze. Hier verspricht die Behörde rasche Hilfe durch Ausweitung zusätzlicher Telefonnummern und Onlinezugängen.
Die Botschaft soll lauten: Wir schützen unser Personal durch die Reduzierung der sozialen Kontakte mit hilfsbedürftigen Menschen, damit Unterstützung fortbestehen kann.

Christoph Theligmann
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