Zum Leben zu wenig

Charta gegen Rassismus

„Anerkennung statt Ausgrenzung“ unter diesem Motto steht ein Grundsatzpapier, das der Bundesverband der Tafeln in Deutschland anlässlich des weltweiten UN-Tages gegen Rassismus am 21. März ausgearbeitet hat. „Wir behandeln alle Menschen gleich, die Hilfe benötigen“, heißt es in der Charta des Bundesverbandes, der seinen Sitz in Berlin hat und nach eigenen Angaben landesweit 921 lokale Tafeln vertritt.

Foto: Intiative-Echte-Soziale-Markwirtschaft (IESM)/www.pixelio.de
Symbolfoto: Intiative-Echte-Soziale-Markwirtschaft (IESM)/www.pixelio.de

„Die Tafeln stehen für eine gelebte Willkommenskultur und verstehen sich als Brückenbauer einer gerechteren Gesellschaft. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt haben bei uns keinen Platz.“  Rechtsradikale Ansichten würde die Tafel-Bewegung weder bei den Ehrenamtlichen noch bei den Bedürftigen dulden. „Entsprechend lassen wir uns nicht von rechtsradikalen und rassistischen Menschen und Organisationen durch Spenden und Unterstützung vereinnahmen.“

„Jeder Mensch in einer Notlage kann sich an die Tafeln wenden“, sagt der Vorsitzende des Bundesverbandes, Jochen Brühl, in einer Pressemitteilung. Hautfarbe und Herkunft seien kein Kriterium. „Die Tafeln leben eine Kultur der Vielfalt“, glaubt Brühl.

 

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