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Zu schade für die Straße Drucken

 

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Straßenmusik – ein Erfahrungsbericht

• Die ganze Bandbreite an Reaktionen ist zu erleben, wenn man sich als Straßenmusiker versucht: Von Empörung bis zur offenen Bewunderung. Doch es 
überwiegt die Freude am Spiel und die Dankbarkeit für ein paar Euro extra.   
 
Wenn man durch Münsters Innenstadt flaniert, kann man vieles erleben. Dazu gehört auch die Straßenmusik. Dabei gibt es eine breite Palette an Instrumenten und musikalischen Stilrichtungen zu hören, von der Barock- bis Popularmusik. Die Qualität der Darbietungen schwankt zwischen dilettantisch und meisterhaft.
 

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"Das ist kein Musikfestival - Das ist ein Gesamtkunstwerk" Drucken

Festivalbesucher vor dem nächsten Musikevent: freudig, gespannt, neugierig und immer friedlich (Foto: Christoph Theligmann)

Ein Bericht zum "TFF Rudolstadt"

• Über Musikgeschmack und Vorlieben lässt sich vortrefflich streiten. Für das Autorentrio war es Wiedersehen, die liebgewonnene Musikstudienreise zu jedem Jahr und Neuentdeckung in einem. Die Rede ist vom Tanz- und Folkfestival Rudolstadt 2009. Am ersten Juliwochenende reiste ein Teil der Redaktion in den Thüringischen Wald und erlebte über drei Tage lang Musikkultur vom Besten.
Donnerstag war unser Anreisetag. Zu fünft machten wir uns am Morgen mit einem PKW auf die Reise von Münster nach Rudolstadt. Zwei Frauen und drei Männer unterwegs in den Freistaat Thüringen. Von einer der regenreichsten Städte in einen der niederschlagsreichsten Landstriche Deutschlands. Wenn das mal Spaß machen würde mit unserer Absicht, die Tage dort auf dem Campingplatz zu verbringen! Um es vorweg zu sagen: Das Wetter war die nächsten fünf Tage kein Thema mehr. Allerschönste, sonnige Tage sollten es werden.

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Das Theater Titanick ist „Unter Strom“ Drucken

Foto : D. Adair

Elektrisierendes Open-Air-Kunstwerk

am Hafenplatz in Münster

• In dieser Deutschland-Premiere, präsentiert von den Stadtwerken Münster, aktiviert das Titanick-Ensemble das fünfte Element: Den globalen Regenten Strom. Die „Titanicker“, weltweit mit Publikums- und Theaterpreisen geehrt, bilden unser Leben ab: mit, ohne und unter Strom, gleichnishaft und faszinierend, als technisch effektvolles Spektakel. Eine poetisch-mitreißende Gaukelei für Geist und Sinne. Atemloses Staunen, abendfüllend, unvergesslich.         

1990 als Kooperationsprojekt von Künstlern aus Leipzig und Münster gegründet, wurden die Produktionen von Titanick inzwischen zu internationalen Attraktionen in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien. Hunderttausende Zuschauer begeistern sich jährlich für diesen ungewöhnlichen Theaterstil: Freiluft-Shows, stimmungsvoll und wild, mit bizarren Figuren, gewaltigen Objekten, mit Live-Musik, imposanten Spezialeffekten, einfachen mechanischen Elementen, ungemein ausdrucksstarken Bühnenbildern und imposanten Kulissen. 

Das Titanick-Theater erzählt die großen und die kleinen Dramen der Menschheitsgeschichte, stets im Spannungsfeld zwischen Mythen, den Energien der Elemente und den vorgeblichen Errungenschaften der Zivilisation. 

Mit wenigen Worten, einfühlsamen Bildern und dem Einsatz einer Technik, die archaische Kraft ausstrahlt, entstand „Unter Strom“. Ursprünglich eine Auftragsarbeit zur 100-Jahr-Feier der E-Werke des Kantons Zürich, wo sich über 20.000 Menschen an diesem Skektakulum schier ergötzten.  

Wir sehen eine Parabel über die sorglose Verschwendung des kostbaren Handelsgutes Elektrizität. Inszeniert wird „Unter Strom“ am Hafenplatz, in Sichtweite von Münsters wichtigster Stromerzeugungsanlage, dem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk, das der Stadt rund 50% ihrer Elektrizität liefert.

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