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Schulden vs. Vermögen Drucken


In seinem Video vom 09.08. "Du musst den Gürtel enger schnallen" spricht Youtube-user "Demokratiefan" die Ungerechtigkeit der Vermögensverteilung innerhalb der deutschen Bevölkerung  an.








Je grösser die Angst, desto fetter der Gewinn Drucken

"Im Vergleich zu den Exportüberschüssen der Deutschen im Euroland sind die 8,8 Milliarden Euro, die die Bundesrepublik netto an die Eu zahlt, ein Witz." Abbildung: Wikipedia

• Die Angst vor dem Staatsbankrott ist ein Gespenst – dennoch lassen sich in Europa mit dieser Angst gut neoliberale Reformen durchdrücken. Auch den Banken versprechen Staatsschulden ein hervorragendes Geschäft. Eine Widerrede von Michael R. Krätke (Professor für Politische Ökonomie an der Lancaster University, England) 
 
Jetzt geht der Kampf um Schuld und Sühne. Auf die Finanzmarktkrise folgte die Weltwirtschaftskrise, nun folgt die Krise der Staatsfinanzen – das dritte Stadium der grossen Krise. Die Zeche für die Rettung der Banken sollen die BürgerInnen zahlen – und die infolge der Krise rasant gestiegenen Staatsschulden dienen als Knüppel, um ihnen genau diese Logik einzubläuen. Nur die EinwohnerInnen weniger kleiner Länder, die IsländerInnen im Norden, die GriechInnen im Süden, wagen es, dem herrschenden Aberwitz zu widersprechen. Sie weigern sich, für die Krise zu zahlen. Fast über Nacht sind die Schulden der anderen zum Problem aller geworden.
 

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J'accuse - Die Gegenrede in der Sperre Drucken

Die Karriereleiter nach oben ist mitunter ein Wurmfortsatz. Foto: Rainer Wunderlich

Gehalt oder Verdienst


• In einer Konkurrenzwirtschaft  steht der Begriff der „Leistung“ im Blickfeld der öffentlichen Debatten. „Leistungsgesellschaft“, „Leistung muss sich wieder lohnen“ und ähnliche Parolen bestimmen diese.
Die folgenden zwei Texte sollen dazu, „gegen den Strich gebürstet“, einen Beitrag leisten.
Der erste Beitrag ist eine Studie des englischen Think Tanks „nef“ (the new economics foundation), der zweite ein Aufsatz des Wirtschaftwissenschaftlers und ehemaligen Staatssekretärs des Bundesfinanzministeriums Heiner Flassbeck.


Die Mythen von Bezahlung und Wertschöpfung  von „NEF“


Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen hoher Entlohnung und positiver Leistung für die Gesellschaft. Hierauf richtet sich das Hauptaugenmerk dieser Untersuchung. Es handelt sich dabei um mehr als eine rein akademische Überlegung, lassen sich daraus doch Schlussfolgerungen über die Art und Weise ableiten, wie unsere Gesellschaft und Volkswirtschaft strukturiert sind. Finanzielle Anreize üben große Macht aus, und wir neigen dazu, sie in übermäßigem Umfang einigen der Berufe zukommen zu lassen, die größte Belastungen für Gesellschaft und Umwelt produzieren. Dies führt zu einer Begünstigung von nicht wünschenswertem Verhalten, während positives Handeln geächtet wird.

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J’accuse - Die Gegenrede in der Sperre Drucken

Alles auf null: 2010 rät die Sperre zum Lastenausgleich, um unseren Staat komplett zu entschulden. Nie zuvor waren die Deutschen so wohlhabend. Das Geldvermögen der privaten Haushalte liegt derzeit bei 4.6 Bio. 1997 waren es noch 2.9 Bio. Geldvermögen sind Bargeld, Anlagen bei Banken, Versicherungen, Bausparkassen sowie Titel im Geld- u. Kapitalmarkt. (Dazu SPERRE - S. 18-19). Die dann realisierbare staatliche Investitionsquote (ohne jede Zinslast) würde das größte Wirtschaftswunder in der Geschichte Deutschlands auslösen.

Schuldenverrechner

von Heiner Flassbeck *Nachdruck aus der Frankfurter Rundschau vom 17.2.2009

• Für Fernsehjournalisten ist das Ding unbezahlbar. Wann immer sie eine reißerische Reportage über Alterung und die Bürden derselben unter die Menschen bringen wollen, schicken sie schnell eine Kamera zum Büro des Bundes der Steuerzahler in Berlin, die dort ein paar Sekundenlang filmt, wie der Schuldenrechner der öffentlichen Hand in unglaublichem Tempo vor sich hin rennt und das ganze Volk früher oder später ins Verderben stürzt. Das ZDF, das sich in wirtschaftlichen Dingen mit dem Tempo des Schuldenrechners der Seriosität der Zeitung mit den großen Buchstaben annähert, hat sich mit dieser Art der Panikmache in den letzten Wochen besonders hervorgetan. Ja, es ist wahr, die Schulden des Staates in Deutschland steigen. Betrachtet man nur eine Zeitlang die ganz kleinen Zahlen am Ende der vielen Milliarden, die sich die deutschen Bürger via Staat selbst schulden, dann kann einem in der Tat schwindelig werden. In den letzten Jahren stieg die Verschuldung immer in einer

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