a
| 24. Juni 2010

Metes & Rubinowitz, „Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen“, KiWi, 113 S., € 6,95
Was passiert, wenn sich ein Cartoonist und ein Satiriker zusammentun, um ein Buch über absurde Statistiken zu verfassen?
Tex Rubinowitz und Jörg Metes beantworten diese Frage im Vorwort ihres Buches „Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen“ mit einem Satz: „Die dringlichsten Fragen bekommen Antworten, Antworten, die man bislang nicht bekam, weil die Fragen noch nicht mal formuliert worden sind.“ Stimmt, da haben sie recht.
Selten kommt man auf die Idee, sich zu fragen wo Pol Pot seine erste Zigarette geraucht hat (auf dem Klo) oder in welcher Gestalt Konrad Lorenz wiedergeboren wurde (als Puffmutter). Auch der Gedanke, welche Sitzplätze alten oder behinderten Personen nicht angeboten werden sollten, liegt einem fern. Bis man über die passende Liste stolpert.
| 24. Juni 2010

Mick Conefrey, "Frauen gehören nach oben", MALIK, 271 S., € 16,95
„A Woman’s Place is on Top!“ Mit diesem Slogan warb die Abenteurerin Arlene Blum für ihre Expedition nach Annapurna.
Mick Conefrey, Autor und Bergsteiger, hat nun unter gleichem Titel ein Buch über Entdeckerinnen verfasst und nimmt den verblüfften Leser mit auf eine Reise zu den entferntesten und ungastlichsten Gebieten dieser Erde. Ganz ladylike natürlich!
In der Einleitung stellt er „Frauen gehören nach oben“ als Versuch dar, die Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Herangehensweise an Abenteuer- und Forschungsreisen zu erkunden. Amüsant und doch sachlich erzählt er verblüffende Episoden von unerschrockenen Frauen, die sich ihren „Weg nach oben“ bahnten. Ob sie dieser Weg auf die Gipfel der höchsten Berge, in die tiefsten Wüsten oder an die Pole führte, ob sie die Welt umsegelten oder Flugrekorde brachen, Mick Conefrey stellt uns die „Liga der außergewöhnlichen Abenteurerinnen“ vor! Mit kleinen Geschichten und Bonmots führt er geschickt durch die Historie der Entdeckerinnen, erzählt von ihren Eigenheiten, ihren Erfolgen und ihrem Scheitern.
| 24. Juni 2010

John Irving, "Letzte Nacht in Twisted River", Diogenes, 832 S., € 26,90
"Das Leben ist eines der schwersten..." so weiß es schon der Volksmund. Richtig schwer wird es, wenn man die heimliche Geliebte des Vaters mit einem Bären verwechselt und beherzt mit einer Bratpfanne zuschlägt.
So widerfährt es dem zwölfjährigen Danny Baciagalupo, der leider einen Liebesakt nicht von einer tierischen Attacke unterscheiden kann. Tot fällt die Herzensdame vom schockierten Vater und der Sohn wird über Nacht zum Mörder. Doch wie verhält man sich in einer solchen Situation? John Irving weiß Rat: Die Leiche wird dem Sheriff ins Haus gelegt und das alte Domizil in Twisted River fluchtartig verlassen. So beginnt ein unendliches Versteckspiel, quer durch Amerika und Kanada, immer verfolgt von dem unversöhnlichen Dorfpolizisten, der blutige Rache geschworen hat.
| 08. April 2010
Alles, was möglich ist, existiert auch wirklich

Die verrückte Welt der Paralleluniversen von Tobias Hürtner und Max Rauner, Piper Verlag, 288 S., 14,95€
• Womöglich passiert soeben eine Revolution und wir
kriegen sie gar nicht mit, denn aus der Binnenperspektive
wirken Revolutionen oft unscheinbar. Gemeint ist keine
politische Revolution, sondern eine im Denken,
vergleichbar mit der kopernikanischen Revolution
vor knapp 500 Jahren
Wenn einer an die Wandtafel schreibt, 2 mal 2 ergibt 375, dann hat er sich nicht verrechnet, sondern es ist irgendwas anderes passiert. Dies stellte der Philosoph Ludwig Wittgenstein fest. Was das sein könnte, dieses andere, darauf hatte aber auch Wittgenstein keine befriedigende Antwort parat. Vielleicht weil unser Universum nur eines von unendlich vielen ist? In denen sich dann unsere Doppelgänger bewegen, die uns bis aufs Atom gleichen, aber in jeweiligen Lebenssituationen „unterwegs“ sind, die in unserer Welt nur als unendliche (!) Möglichkeiten bestehen.



Schädliche Sanktionen gegen Arbeitslose
es ist erschüttern, wie hier im Sport...
Schädliche Sanktionen gegen Arbeitslose
ich finde das jungene Menschen in die...
Staatliche Finanzhilfen
Jetzt sind wir also im Billionenberei...
Zwangsarbeit
Leider ist die CDU-Spendenaffäre nich...
Schädliche Sanktionen gegen Arbeitslose
leider ist allgemein bekannt, dass kü...