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| 22. Juli 2010

Mobilität, Freizeit und Kultur müssen für alle erschwinglich sein. Foto: Rainer Wunderlich
Der (offizielle) Münster-Pass wird wieder eingeführt
• Der 1998 eingeführte Münster-Pass, im Jahre 2002 von der damaligen CDU- Mehrheit abgeschafft, erlebt seine Auferstehung - in Zeiten von Sparbeschlüssen. Die Parteien jenseits von CDU und FDP haben am 7. Juli 2010 einen entsprechenden Antrag beschlossen. Am 1. September soll der Pass erhältlich sein.
Deutschland spart und auch Münsters Oberbürgermeister Marcus Lewe stellte im Juni seinen Sparplan für die Stadt Münster vor, verteidigte die geplante Erhöhung der Gewerbesteuer als Solidarbeitrag. Die Einsparliste umfasst u.a. die Schließung von Zweigstellen der Stadtbücherei, sowie der Bürgerbüros in Coerde, Gievenbeck und Gremmendorf. Betroffen von Etatreduzierungen sind z.B. Flüchtlingseinrichtungen und freie Träger im Sozialbereich.
| 22. Juli 2010

Foto: Uli Wiesmann
‚Münster solidarisch’ organisiert Demos für soziale Gerechtigkeit
• Zur Analyse prekären Lebens in einer reichen Stadt hockten sich kürzlich Wissenschaftler in den leeren Keller der früheren Bundesbank in der Geiststraße: ‚Armutsforscher im Geldtresor’ titelten süffisant die ‚Westfälischen Nachrichten’.
Offen, klar und für alle sichtbar dagegen, sind die Proteste gegen die unsozialen Sparpakete im Bund, die sich vor allem gegen die Ärmsten der Armen richten. Das Motto der Demo: ‚Münster steht auf! - Für eine soziale und gerechte Umverteilung’. Die SPERRE wirft einen Blick auf die Hintergründe staatlicher Sparwut und auf die wichtigsten konkreten Einschnitte. Aktionäre und ihre Banken atmeten 2008 tief durch. Für die von ihnen angehäuften Schulden standen die betroffenen Staaten gerade. Bar und mit Bürgschaften (Deutschland allein 480 Milliarden €), komplett über Kredite finanziert. Also mit neuem Schuld-Geld, welches sich ‚der Staat’ genau bei jenen Finanzwirtschaften zu hohen Zinsen ausleihen durfte, die diese Schulden-Berge verursacht haben.
| 22. Juli 2010

Foto: Rainer Wunderlich
Musikunterricht, Nachhilfe und Sport für Kinder...
kosten, selbst wenn sie nicht teuer sind, soviel Geld, dass armutsbedrohte Kinder an diesen Angeboten meist nicht teilnehmen können. Die Regelsätze in der Sozialhilfe, bei Hartz-IV und besonders bei Asylbewerberleistungen sind so niedrig angelegt, dass hierfür kein Spielraum ist.
| 25. Juni 2010
... für eine soziale und geschlechtergerechte Umverteilung!
So lautet das Motto, unter dem das Bündnis Münster-Solidarisch am 10. Juli 2010 um 12 Uhr in Münster in der Windhorst Str. / Hauptbahnhof zum Protest gegen das Sparpaket der Bundesregierung und der Stadt Münster aufruft.
Es geht darum, dass nicht weiter bei den Schwächsten der Gesellschaft gekürtzt wird, darin sind sich alle beim Bündnis Münster-Solidarisch einig.



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Jetzt sind wir also im Billionenberei...
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Leider ist die CDU-Spendenaffäre nich...
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